Ernte Bericht 2006
27. Jänner 2006 Witterungs- und Vegetationsverlauf Aufgrund der etwas kühleren Witterung im Frühjahr war die Natur in ihrer Entwicklung etwas zögerlich, aber gerade rechtzeitig bescherte uns Mutter Natur ein ideales Blütewetter Anfang Juni, da die Temperaturen kräftig anstiegen und sich so die Blüte in Rekordzeit vollzog. Seit 1859 war kein Juli mehr so heiß, trotzdem war kein Trockenstress bei den Reben feststellbar, da die Wasserversorgung schon im Frühjahr gesichert war. Im August kühlte es etwas ab und rechtzeitig nach dem heißen Juli wurden die Reben von der Natur mit Wasser versorgt.
Herbst im Sinne der Trauben Der warme spätsommerliche Septemberanfang kam pünktlich zur Ausreifung der Trauben. Die kräftige Sonne tagsüber und die kühlen Luftströme aus den Alpen nachts sorgten für sehr große Temperaturunterschiede, wodurch sich das Aromenspektrum der Trauben intensivierte und zu enormer Komplexität entwickelte.
Weinlese Die Vorlese für den steirischen Panther begann Ende September; die Hauptlese war sehr arbeitsintensiv und mit hohen Kosten verbunden. Dies ist jedoch schnell vergessen, wenn man heute den hervorragenden Wein degustiert. Aufgrund des späten Erntezeitpunkts erwarten Sie dieses Jahr äußerst aromaintensive Weine von einladender Eleganz gepaart mit kräftiger und körperreicher Struktur.
Höchste Qualität Die Weine zeichnen sich durch eine überaus ausgeprägte Sortentypizität, enorme Schiefer-Mineralität und körperreiche Struktur aus. 2006 ist ganz bestimmt ein Jahrgang, an dem wir noch sehr viel Freude haben werden.